2018

„zeitlosigkeit“ im Oldtimer-Museum Guben / Relief, Skulptur

Vernissage: Freitag, 30.11.2018 / 20:00 Uhr (auf Einladung)
Begrüßung: Frank Pritzsche / Inhaber & Geschäftsführer Hoffmann-Möbel
Musik: JazzDuo mit Andreas Behringer / Gitarre & Christiane Altmann / Gesang
Künstlerinterview: Hellfried Christoph / Galerist Galerie FLOX Dresden
First Day: Samstag, 01.12.2018 / ab 11:00 Uhr
Last day: Samstag, 18.12.2019  / 11:00-18:00 Uhr
Hoffmann-Möbel, Einrichtungs-Zentrum, Friedrich-Schiller-Straße2B, 03172 Guben
   
Die Ausstellung „zeitlosigkeit“ im beeindruckenden Ambiente des Oldtimer-Museums verbindet in sensibler Art und Weise die Kunst in der für den Künstler so typischen Formensprache mit der historischen Technik des Museums. Die Skulpturen aus geschwärzter Eiche und Bronze sowie die Reliefs integrieren sich fast unscheinbar und dennoch stets präsent in das vorhandene Ambiente und erlauben dem Betrachter immer wieder neue und überraschende Sichtweisen. Nando Kallweit hat es geschafft, seine Kunst in den Gesamtkontext des vorhandenen Raumes zu stellen, diesen mit seinen Werken neu zu interpretieren und damit Assoziationen bei den Betrachtern zu erzeugen. Damit wird der Raum des Museums zu einem ganz besonderen Erlebnis.
Das Figürlich-Menschliche der Skulpturen und Reliefs von Nando Kallweit gehen eine Symbiose mit den Fahrzeugen ein, die von einer eigenen Vergangenheit erzählen und eine eigne Ästhetik besitzen. Im Zusammenspiel von Kunst und Technik wird die „Zeitlosigkeit“ zum Leben erweckt.
   
   
   
 
  
  
   
  
  
   
   
  
 
 

...

„gräfin & schwachsinn“ 30. Sonderausstellung, ZÖFFZIG robin (DE) / Malerei, Grafik

VIP-Preview:  Freitag 09.11.2018 / 20:00 Uhr (auf Einladung)
Einführung/Künstlerinterview geführt von Dr. phil. Tina Simon (Publizistin/Leipzig)
Musikalische Umrahmung Improvisationen Posaune Günter Heinz (Freiberg)
First Day:    Samstag 10.11.2018 / ab 11:00 Uhr
der Künstler ist anwesend!
Last day :   Samstag 12.01.2019  / ab 11:00 Uhr
01097 Dresden, Obergraben 10 , im Neustädter Barockviertel Dresden
            
Thron / 2018 /Öl auf Leinwand / 160×80 cm              Gräfin & Schwachsinn / 2018 / Öl auf Leinwand / 160x70cm
Fotos: Robin Zöffzig
Unter dem Titel „gräfin & schwachsinn“ präsentieren wir in der 30. Sonderausstellung Malerei & Grafik des 1984 in Magdeburg geborenen und seit 2012 in Leipzig lebenden Künstlers Robin Zöffzig. Zu sehen sein werden Arbeiten, die extra aus Anlass dieser Ausstellung geschaffen wurden und so erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Titel und Sujet versprechen spannende Erstbegegnungen für Sie als den Betrachter wie auch spannende Momente für den Künstler, bezugnehmend der zu erwartenden Kritiken. Denn – Gräfin sein – ein Leben aus Luxus und Klischees vor einer Hochglanzkulisse – eine künstliche Wohlfühlwelt, schon zu Zeiten von Gräfin Cosel. Ihr wurde der süße, verheißungsvolle Stolz, angefüllt mit reizvollen Macht- und Rollenspielen, zum Verhängnis. Robin Zöffzig übersetzt diese Konstellation in die Gegenwart und zeigt die heutigen Möchtegern-Königinnen in ihrer schillernd bunten, künstlichen Candy-Welt. Das schön inszenierte Dasein mit fragwürdiger Funktion wird zum Gefängnis, Die Ansprüche laufen ins Leere und die Selbstinszenierung wird unsinnig und bedeutungslos.
 
 
  
 

...

„spieglungen“, 29. Sonderausstellung, Ann Gold`or (DE) / Fotografie, Fotografik & Lichtobjekte

Vernissage zur Gala:  Freitag, 19.10.2018 / 19:30 Uhr (ausverkauft)
Im Konzert: medlz mit dem Programm · HEIMSPIEL – medlz singen deutsch ·
First Day: Samstag, 20.10.2018 / ab 14:00 Uhr
Last day : Sonntag, 27.01.2018  / 14:00 Uhr
02681 Schirgiswalde-Kirschau, Friesestraße 31
   
Seit frühester Kindheit wusste die Künstlerin, dass die Fotografie ihr Medium sein wird, ihre Umwelt zu erleben, zu empfinden und wieder zu spiegeln. Ann Gold`or ist Meisterfotografin und seit mehr als 20 Jahren mit ihrem sensiblen, aufmerksamen und fokussiertem Auge in der Welt unterwegs. Immer auf der Suche, das „SCHÖNE“ zu entdecken. Sie erweiterte ihren Schaffensprozess, um mit digitalen Drucktechniken zu experimentieren, Kunstlicht einfließen zu lassen und mit unvergänglichen Pflanzen zu arbeiten. Es entstehen Objekte die ein Spannungsfeld zwischen medialer, digitaler Welt und ursprünglicher Natur entstehen lassen. Das Betrachten dieser ist fast irritierend, da der Betrachter nicht sofort entdeckt, was sich hinter ihren großformatigen Objekten verbirgt. Ann Gold`or beeindruckt der Moment der Spiegelung, diesen festzuhalten, zu ihrem zu machen, das Innerste nach außen zu bringen und umgekehrt. Die aufmerksame Beobachtung ihrer persönlichen Umgebung verwandelt sich bei ihr in eine generelle Betrachtung der digitalisierten Welt. Die Künstlerin thematisiert dabei stets das Schöne. Die Grundlage ihrer objekthaften Werke bilden Experimente mit digitaler Bildbearbeitung, Drucktechniken und Natur. Das makellose Bild zu erschaffen, aus dem fast unüberschaubaren Fundus gesammelten Daten der letzten Jahrzehnte zu schöpfen, wird zu einem unaufhörlichem inneren Prozess, der sich dann im Entstehen lassen entlädt .Ann Gold`or geht es darum, die Art und Weise zu überdenken, wie wir unsere Umgebung wahrnehmen und erleben. Das Auge ist Seele und umgekehrt.
  
   
 
Ausstellungseröffnung am 19.10.2018 zur Volksbank-FLOX-Gala
  
  
  
  
  

Fotos: Uwe E. Nimmrichter, www.projektn2.de

...

„NATURbelassen“ zu Gast in der Volksbank Bautzen RICHTER wieland / Malerei, Zeichnung

Wir präsentieren Wieland Richter (Schmölln-Putzkau) erstmalig gemeinsam als ART-PARTNER in unserer Region
.
        &   
.
Vernissage:    Donnerstag 08.11.2018 / ab 19:30 Uhr
Begrüßung: Tilman Römpp / Vorstand Volksbank Dresden-Bautzen eG
Musik: Sabine Grüner / Violonchello (Dresden)
Laudatio: Solvig Frey / Autorin (Dresden)
Hauptfiliale Volksbank Bautzen, Goschwitzstrasse 25

Blick auf das Meer – Neuseeland / 2018 / Öl auf Leinwand / 70 x 140 cm
Fotos: Wieland Richter

...

„algorythmatrix“ 28. Sonderausstellung SWYSEN mark (BE) / Rauminstallationen, Lichtobjekte, Grafik

VIP-Preview:  Donnerstag 06.09.2018 / 20:00 Uhr (auf Einladung)
Einführung: Andrea Hilger (OSTRALE Dresden)
Künstlerinterview geführt von Hellfried Christoph
Umrahmung: Audioinstallation Mark Swysen
Vernissage/First Day:    Freitag 07.09.2018 / ab 20:00 Uhr
der Künstler ist anwesend!
Umrahmung: Audioinstallation Mark Swysen
Last day :   Samstag 03.11.2018  / 11:00-18:00 Uhr
01097 Dresden, Obergraben 10 , im Neustädter Barockviertel Dresden
 
In seinen Arbeiten untersucht Mark Swysen (*1965, Hasselt/BE) menschliches Verhalten. Der Grund für diese Analysen mag seine wissenschaftliche Ausbildung sein, dass er das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und Psychologie sowie Genetik mit Soziologie, Philosophie, Religion oder Geschichte verbindet.  Der Künstler nimmt sich die Freiheit, jedes Material, jedes Objekt, jede Technologie oder jedes Phänomen als Werkzeug einzusetzen. Licht gehört – neben Bewegung und Klang – wegen seines beabsichtigten aber vor allem seinen subkutanen Einflusses auf das menschliche Gehirn zu seinen bevorzugten Medien.
Das wirbelnde Müllkonglomerat im Pazifik – eines der fünf riesigen Ozeanmüllflecken –  enthält 80.000 Tonnen Plastik und ist eine schwimmende Müllkippe, 50-mal so groß  wie Belgien. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass sogar unser Trinkwasser in Plastikflaschen durch Mikroplastik verunreinigt ist.
Die Installation „Algorythmatrix der Möglichkeiten für post-anthropozönes plastiglomerates Leben“ bietet eine Vorschau in eine undefinierte Zukunft, welche Möglichkeiten zur Weiterentwicklung des Lebens sich anbieten. Eine offene, begehbare Matrix, die aus Aluminiumstäben und transparenten Acrylatblättern konstruiert ist, stellt ein undefiniertes System dar aber eröffnet die Möglichkeit, Algorithmen zu berechnen. Beamer projizieren einen kontinuierlichen algorithmischen Fluss von genetischen Codes auf die Acrylatblätter. Der Klang eines ruhigen Herzschlags tröstet das Publikum. Unter einer transparenten Acrylat-Halbkugel hängen zahlreiche leere PET-Flaschen nach unten und schwebt wie ein übergroßer quallenähnlicher Organismus in der Mitte der Matrix. Die Tentakeln ähneln der Medusozoa, der ältesten Multiorgan-Tierart, die in dem Plastikmüll unserer Ozeane lebt. Ein elektrisch angetriebener Motor dreht die Tentakeln langsam in einer DNA-Helix-ähnlichen Bewegung. Das menschliche Leben – das Publikum und seine gespiegelte Reflexion – ist neben neuem Leben, das sich aus dem Polycarbonat-Thermoplastmüll des Menschen entwickelt, gegenwärtig.

 
 
 
 

Fotos und Videos: Uwe E. Nimmrichter, www.projektn2.de

...

„holy days with marilyn“ 27. Sonderausstellung RÖHRICHT sascha / Fotografie, Collage, Objekt, Installation, Multimedia

VIP-Preview:  Donnerstag 09.08.2018 / 20:00 Uhr (auf Einladung)
Künstlerinterviews geführt von Hellfried Christoph & Lesung eigener Texte des Künstlers sowie Zitate von Marilyn Monroe
Umrahmung: Audioinstallation Sascha Röhricht
Vernissage/First day:    Freitag 10.08.2018 / ab 20:00 Uhr
der Künstler ist anwesend!
Laudatio: Fabian Plank (Görlitz)
Umrahmung: Audioinstallation Sascha Röhricht
Last day :   Sonntag 30.09.2018  / ab 14:00 Uhr
Lesung eigener Texte des Künstlers sowie Zitate von Marilyn Monroe
02681 Schirgiswalde-Kirschau, Friesestraße 31, Art Factory Kirschau
    

Marilyn Monroe: Filmstar, Sängerin, Produzentin und Sex-symbol. Doch welche Person verbirgt sich hinter dieser Ikone der Popkultur? Kann das Klischee und die Manifestation ihrer Bebilderung überwunden werden? Sind neue Perspektiven auf diese Frau zwischen Glück und Unglück möglich? Die 28. Sonderausstellung der Art Factory FLOX in Kirschau versucht Antworten zu geben.
„Die Ausstellung ist eine Auseinandersetzung mit Marylin Monroe. Ich möchte mit meiner künstlerischen Arbeit neue Interpretationen finden, neue Diskussionen und Gedanken zu dieser Person aufwerfen.“ beschreibt Sascha Röhricht seine Intention. Seit mehr als einem Jahr arbeitet er an diesem Projekt und hat sich intensiv mit der Sexsymbol und dem Menschen dahinter beschäftigt. „Es war eine Spurensuche nach Dingen, die in Vergessenheit geraten sind. Wie bei allen meinen Projekten wird der Prozess auch nie vollständig abgeschlossen sein.“ ergänzt der junge Künstler aus Görlitz, der selbst diese Zeit nie erlebt hat und damit völlig unvoreingenommen diese Aufgabe angehen konnte. Ab 10.08.2018, 20.00 Uhr, wird das Ergebnis dieses Schaffensprozesses in der Art Factory FLOX zu sehen sein. Mit der Ausstellung bietet Sascha Röhricht auf seiner sensiblen Art und Weise Zeit und Raum für einen Dialog mit dem ungewöhnlichen Star aus Hollywood. Gezeigt werden Fotografien, Collagen, Objekte und Installationen, die über die Verführung hinausgehen und den Menschen tiefer betrachten, ohne mit den alten Klischees gänzlich zu brechen. Es ist findet eine Differenzierung statt, die alle Sichtweisen zulässt.

.
„Insgeheim habe ich immer das Gefühl gehabt, nicht vollkommen „echt“ zu sein. So etwas wie eine gut gemachte Fälschung. Ich glaube, jeder Mensch fühlt das von Zeit zu Zeit. Aber in meinem Fall geht das so weit, dass ich manchmal denke, ich sei nur ein Kunstprodukt.“ (Marilyn Monroe)
.
Laudatio Fabian Plank (Görlitz) zur Vernissage am 10.08..2018
Fabian Plank Laudatio holy days with marilyn

   
   
   
   
Fotos der Vernissage von Uwe E. Nimmrichter, www.projektn2.de

   
  
  
Einige Werke von Sascha Röhricht
 
 
 
 

...

„transfair“ 26. Sonderausstellung DIEDERICHS jörn / Malerei & KALLWEIT nando / Skulptur

VIP-Preview:  Donnerstag 14.06.2018 / 20:00 Uhr (auf Einladung)
Künstlerinterviews geführt von Hellfried Christoph
First Day:    Freitag 15.06.2018 / ab 18:00 Uhr
die Künstler sind anwesend!
Musikalische Begleitung Farhad Toofan (afghanisches Harmonium) und Reza Rezai (Trommel)
Last Day :   Samstag, 25.08.2018  / 11:00-18:00 Uhr
01097 Dresden, Obergraben 10 , im Neustädter Barockviertel Dresden
   
   
   
  
  
Das für diese Ausstellung geschaffene Kunstwort bildet sich assoziativ aus den Begriffen Transfer und Fairness. Es wird mit deren Bedeutung unweigerlich aufgeladen. Diese Absicht aufnehmend, gehen die beiden ausstellenden Künstler, der in Bremen geborene und in Dresden lebende Maler Jörn Diederichs sowie der Bildhauer Nando Kallweit aus Badow bei Schwerin, diesem Thema, jeder auf seine unverwechselbare Weise, nach.
Es ist die Ausstellung zweier Künstler und Kunststile, wie sie unterschiedlicher kaum sein können: Auf der einen Seite Jörn Diederichs mit seiner expressionistischen Malerei. Sein grober Duktus und seine dem Thema exakt entsprechende Farbauswahl prägen unverwechselbar seine Handschrift. Der Gegenstand seines malerischen Schaffens ist der ihn umgebene Alltag, Dresdener Szenen, besonders die um den jährlich stattfindenden Christopher Street Day. Arbeitsergebnisse vom 2018er werden in der Ausstellung zu sehen sein. Gleichzeitig betreut der Künstler in Projekten Asylbewerber, bearbeitet mit ihnen künstlerisch Erlebtes und Zukünftiges. So ist er nicht nur Maler und Grafiker, sondern auch Dokumentarist. Er hat an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden studiert und war Meisterschüler bei Professor Kerbach.
Auf der anderen Seite ist Nando Kallweit der künstlerische Gegenpol. Er verschafft der Ausstellung mit seinen Bronzeplastiken und geschwärzten Eiche-Skulpturen in der für ihn unverwechselbaren klassischen Ästhetik genau den Spannungsbogen, den diese benötigt. Es entsteht eine Atmosphäre, die bei dem Betrachter Assoziationen auslöst und Interpretationsspielräume eröffnet. Kallweit ist begnadeter Autodidakt und weltweit mit eigenen Ausstellungen und auf Kunstmessen präsent, so unter anderem in New York, London und Cannes. Speziell für die 26. Sonderausstellung in der Galerie FLOX hat er mehrere Arbeiten geschaffen. „Vogelköpfe“, „Waldgöttinen“, „Damen“ und „Family“ werden in Dresden erstmals gezeigt. Damit setzt sich mit dieser Ausstellung eine schon lange anhaltende, erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Galerie und dem Künstler fort.
Was die beiden Künstler eint, ist die norddeutsche Herkunft,vor allem jedoch die Darstellung von Menschengruppen, des Einzelnen darin in seiner spezifischen Situation, in seiner Position zum anderen, seinen möglichen Absichten und seinem Tun. Gleichzeitig bearbeiten die Künstler, jeder in seinem für ihn so typischen Stil, den inneren Dialog ihrer Protagonisten. Dieser ist geprägt vom stetigem Abgleich mit dem Außen, der eventuellen Auseinandersetzung mit diesem, dem Gleichgewicht von Geben und Nehmen auf einer ausgewogenen fairen Art und Weise.
  
  
   
  
   
   
   
 
 
 

...

„all we need is color“ 25. Sonderausstellung / Gruppenausstellung / Malerei, Grafik, Skulptur, Plastik, Objekt

ALBERT peter  · CHRISTIANS thomas · CHRISTOPH kathrin · FEICHTER peter · FIEDLER sandro · GLÖSS tom · GROSZ peter · JÄGER anette · MÜNNICH anett · NEUKAMM chong im · POLLAK jens · PORCU sandro ·  SONNTAG jörg · SCHEERLE r.e. wolfgang · SEIDELMANN horst · WEINIG roman · ZIPFEL jo
Vernissage:  Freitag, 18.05.2018 / 20:00 Uhr
Musikalische Begleitung:
Rie Yamauchi  (Dresden) & Salomon Held (Dresden) beide am Violonchello sowie
Yumara Patterson (Havanna) Lateinamaerikansiche Songs & Chansons
TanzART aus Kirschau zeigt Ausschnitte ihrer Performance „Color meets Movement“. Die Tänzerinnen interpretieren die Verbindung zwischen Farbe, Form und Bewegung: Wie fühlt sich rot an? Ist grün aggressiv? Wie bewegt sich blau? 
First Day:    Samstag, 19.05.2018 / 14:00-18:00 Uhr
Last Day :   Sonntag, 29.07.2018  / 14:00-18:00 Uhr
02681 Kirschau, Friesestr. 31 , in der FLOX Art-Factory
.
   
    
   
   
   
   
   
   
   
   
   
   
    
    
   
Woran denken wir, wenn wir diese Worte lesen – die meisten wohl an den Songtitel der Beatles „all you need is love“. Und das ist auch unsere Absicht, ohne der derzeitigen verklärten Euphorie der 68er zu verfallen. Als lohnend sehen wir es allemal an, dem oft von unangenehmen Emotionen und mit Logik sowie empfundenem Grau vollgestopften Alltag etwas Illusionäres, Positives ausgleichend entgegenzusetzen. So liegt die Wirkung von Musik und Farbe wohl nicht weit auseinander. Natürlich ist Farbe in der Bildenden Kunst das Wirkmedium schlechthin und man könnte bemerken, was soll das Ganze. Wenn wir unsere Zugangskanäle öffnen und Begegnung zulassen, dann kann das schon durchaus ein Kraftquell sein. Denn Farbe als Ausdruck von Licht hinterlässt stetes ihre Wirkung, ob wir es bewusst wahrnehmen oder nicht. Uns geht es diesmal um das bewusste, manchmal auch verpönte Einlassen auf Wirkung.
Damit ist das Ziel der Ausstellung angedeutet. Wir möchten Wirkung von Farbe zelebrieren, differenzierte künstlerische Handschriften aufgreifen, durch Wirkung von Farbe inhaltliche Zugänge ermöglichen, um letztendlich die eigene Farbzuneigung herauszufinden. Bewusst haben wir uns bei dieser Ausstellung für überwiegend informelle und an Popart angelehnte Arbeiten entschieden. 
18 Künstler regional, überregional und international werden Gemälde, Zeichnungen, unterschiedliche Grafiktechniken, Objekte, Plastik sowie Skulptur zur Disposition stellen.
Im 400 qm großen Ausstellungsraum der Art-Factory FLOX Kirschau, mit dem für Farbe so wichtigen Zugang natürlichen Lichtes über die Oberlichter des ehemaligen Musterkontors, können sich die Arbeiten, jede für sich, souverän entfalten. Den Rezipienten erwartet räumliche Großzügigkeit und das Aufeinandertreffen von bewahrter, gewürdigter Fabrikarchitektur und Zeitgenössischer Bildender Kunst, ideale Voraussetzungen für „all we need is color“.
    
   
   
   

 Fotos: Uwe E. Nimmrichter, PROJEKT N2

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

...

„kernfusion“ 24. Sonderausstellung / Gruppenausstellung / Malerei, Grafik, Plastik, Objekt

Anne Kern  •  Thoma Kern  •  Steffen Kern  •   Prof. Georg Baselitz
VIP-Preview:  Freitag, 13.04.2018 / 20:00 Uhr
Künstlerinterview geführt von Ursula Mrosk Fröde
Musikalische Begleitung Günter Heinz (Posaune) & Jörg Ritter (Schlagzeug)
First Day:    Samstag, 14.04.2018 / 11:00-18:00 Uhr
Last Day :   Samstag, 09.06.2018  / 11:00-18:00 Uhr
01097 Dresden, Obergraben 10, im Neustädter Barockviertel Dresden
Der Beitrag zur Ausstellung „Kernfusion“ im MDR SACHSENSPIEGEL: https://vimeo.com/270628131
   

        
        
       
 
Vom 14.04. bis zum 09.06.2018 zeigt die Galerie FLOX im Dresdner Barockviertel, Obergraben 10, die 24. Sonderausstellung „Kernfusion“. Es ist eine besondere Ausstellung: Im Mittelpunkt steht die Familie Kern, dessen berühmtestes Familienmitglied, Hans-Georg Kern, besser bekannt als Prof. Georg Baselitz, im Januar 80 Jahre wurde. Sie geht zurück auf die Idee von Thomas Kern, dem Neffen von Georg Baselitz, und der Galerie FLOX aus Kirschau. „Wir wollen einen Teil der Familie künstlerisch zusammenbringen, gegenüberstellen, schauen, wie sie sich künstlerisch beeinflussten, wie sie eigenständige Wege gingen, wo sie stehen, wo Wege abgebrochen wurden, wie sie vom `großen Baselitz´ profitierten und welchen `Rucksack´ sie auf Grund dessen auch heute noch mit sich herumschleppen.“, erklärt Hellfried Christoph, der Leiter der Galerie, und betont gleichzeitig „Wir haben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, den können wir nicht ausfüllen, auch weil in der Familie nicht ganz einfache Verhältnisse der Personen untereinander bestehen.“ Es ist der Versuch der Ausstellungsmacher, das „künstlerische Gen der Kerns“ aufzuspüren und in diesem bisher nicht praktizierten Ausstellungskontext darzustellen. Neben dokumentarischen Anteilen werden Arbeiten von Thomas Kern, Steffen Kern, Anne Kern und Hansjürgen Schumann, dem Halbbruder von Prof. Georg Baselitz, zu sehen sein. Geliehen aus Privatbesitz werden auch Werke von Baselitz gezeigt, darunter erstmals ein Bild von 1956, das er noch mit seinem bürgerlichen Namen signiert hat. Das Frühwerk besitzt keine Spur der Baselitz-typischen Provokation, jedoch tiefen Respekt gegenüber einem seiner damaligen künstlerischen Vorbilder Kasimir Malewitsch.
Thomas Kern, der Mitinitiator der Ausstellung, der sich den Künstlernamen DEKERN gegeben hat, wohnt und arbeitet heute in der Nähe von Bautzen und ist bei der Galerie FLOX unter Vertrag. „In Kamenz wurde ich mit meinem berühmten Onkel verglichen. Bei Bautzen kann ich frei und ungestört arbeiten. Überhaupt ist die familiäre Verbindung eher eine Belastung als ein Vorteil, Kontakt zum Onkel gibt es kaum.“ berichtet Thomas Kern. Der 1970 in Radeberg geborene Maler, Grafiker und Bildhauer hat sein Atelier in einem alten Haus direkt am Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft mit Blick auf das Wasser der umliegenden Teiche, auf weite Wiesen und kleine Bäche. Hierher zieht er sich zum Arbeiten zurück, weit weg von den Metropolen dieser Welt, in denen er aber ebenfalls präsent ist. Ende Februar war Thomas Kern bei der Milan Fashion Week. Dort wurde die neue Kollektion des Modelabels „Rockmädchen“ der Designerin Marion Roscher vorgestellt. Dafür hat er gemeinsam mit seiner Partnerin A. Weissenberg die Stoffe entworfen. Überhaupt, wenn es Parallelen zum Onkel gibt, dann ist es die eine: Seine Vielseitigkeit. Thomas Kern passt in keine Schublade, er malt, spachtelt und sprüht, arbeitet mit Sandstein und Holz. Die Bildsprache des Autodidakten ist trotzig, provokant, manchmal naiv wirkend und demonstrativ unangepasst. In farbiger Mischtechnik aus Sprühdosen, Pinsel, Stiften und Tuschen hat er sich seinen eignen intuitiven Stil geschaffen. Er experimentiert mit Untergründen und Materialien, übermalt und vernichtet, um Dinge neu entstehen zu lassen. Interessant wird dadurch der Kontext zu den anderen Familienmitgliedern und damit auch zum berühmtesten Kern, Georg Baselitz, allemal.

   
   
   
   
   
   
    
    
   
    
   
   
    
    
   
    
Fotos: Uwe E. Nimmrichter (außer Schlussbild)
Im Rahmen der Ausstellung „Kernfusion“ versteigern der Künstler Thomas Kern (DEKERN), die Galerie FLOX und PROJEKT N2 ein Bild zugunsten der Schülerarbeit im Haus Schminke in Löbau anlässlich des BAUHAUS-Jubiläums 2019. Das Bild zeigt Jan Buck, einen der bedeutendsten sorbischen Künstler und wurde 2016 in der Ausstellung „Sorbenbilder“ gezeigt. Das Startgebot für das Porträt im DEKERN-typischen Stil ist 950,00 €.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

...

„dududuSieSieSie“ 23. Sonderausstellung / Gruppenausstellung HfbK Dresden / Malerei, Grafik, Plastik

Anne-Cathrin Brenner  •  Merlin Grund  •  Teresa Hilliger  •  Lion Hoffmann  •  Luise Rüdiger  •  Christopher Putbrese  •  Felina Wießmann
Vernissage:  Freitag, 23.02.2018 / 20:00 Uhr / Merlin Grund am Schlagwerk & Christopher Putbrese Synthesizer
First Day:  Samstag, 24.02.2018 / 14:00-18:00 Uhr
Last Day:    Sonntag 06.05.2018 / 14:00-18:00 Uhr
02681 Kirschau, Friesestraße 31, Im Kunstquartier „Im Friese“ Kirschau
    
    
   
    
    
     
Fotos: Uwe E. Nimmrichter
 
     

      

      
Fotos: Künstler
Mit der 23. Sonderausstellung unter dem Titel „dududuSieSieSie“ präsentiert die Galerie FLOX sechs junge Maler und Grafiker, alle Studenten der HfBK Dresden, und eine Bildhauerin, die kürzlich erst ihr Diplom an der Burg Giebigenstein erlangt hat. Die Ausstellung der jungen Künstler wird ab dem 23.02.2018 in den Räumen der Galerie in der ehemaligen Textilfabrik VEGRO in Kirschau zu sehen sein. Damit nimmt ein wichtiges Vorhaben von Galerieleiter Hellfried Christoph und Inhaber Karl Dominik Gestalt an: Die FLOX ArtFactory – Räume, in denen junge talentierte Künstler gefördert werden und sich der Öffentlichkeit in einem professionellen Umfeld präsentieren können. Diese Möglichkeiten haben junge Maler, Grafiker oder Skulpeure andernorts kaum, so dass sie selten außerhalb von Universitäten und Hochschulen wahrgenommen werden.
„Mit der Zusammenstellung unserer Arbeiten wollen wir einen Eindruck in unsere Lebenswelt ermöglichen und damit ein Gefühl unserer Generation transportieren.“, erklärt Teresa Hilliger, Studentin und eine der Künstlerinnen. Die Sonderausstellung „dududuSieSieSie“ stellt das Zusammenleben und die Kommunikation der Menschen, insbesondere der unterschiedlichen Generationen, in den Mittelpunkt. Es ist ein Thema, das mehr denn je aktuell ist.
Die Ausstellung präsentiert unverbrauchte und ehrliche Kunst, die im beschützten Räumen der Hochschule entstanden ist und noch nicht der Kommerzialisierung unterliegt. Sie ist nicht finanziell berechnend, das macht sie so interessant und sehenswert. Jeder der Ausstellenden glaubt noch an die Kunst als eigenständigen Wert, dem man mit jedem Bild ein Stück näher kommt. Diese, für viele gestandene Akteure an Naivität grenzende schöpferische Freisinnigkeit, spiegelt sich in den Werken der jungen Leute wieder, die ernste Themen aufgreifen und mit Konventionen brechen.
Die 23. Sonderausstellung der Galerie FLOX und die erste unter dem Label FLOX ArtFactory ist der Auftakt für zukünftige Projekte mit Studierenden der Kunsthochschule der Sächsischen Landeshauptstadt. Erste Synergien durch den neuen Standort in Dresden kommen damit für die Galerie FLOX in Kirschau zum Tragen. „Der künstlerische Dialog zwischen urbanen und ländlichen Räumen ist unser lang gehegter Wunsch, der nun Realität wird.“ freut sich Hellfried Christoph, der Leiter der Galerie und ergänzt: „Die jungen Künstler werden neue Impulse nach Kirschau bringen.“
Eröffnet wurde die 23. Sonderausstellung Titel „dududuSieSieSie“ am 23.02.2018 mit einer Vernissage. Ein Konzert von Merlin Grund (Schlagwerk) und Christopher Putbrese (Synthesizer) umrahmten den Abend musikalisch.

...

„tierisch niedlich und sooo zuckersüß“ 22. Sonderausstellung / WEILE r. poul / Objekt, Installation, Malerei, Grafik

VIP-Preview (auf Einladung):  Freitag, 02.02.2018 / 20:00 Uhr / Performance – collected body – Poul R. Weile /
Künstlerinterview geführt von Nandja Kruse
Musikalische Begleitung Günter Heinz – the wetware trombone
 
First Day:    Samstag, 03.02.2017 / 11:00-18:00 Uhr
Last Day :   Samstag, 07.04.2018  / 11:00-18:00 Uhr
01097 Dresden, Obergraben 10 , im Neustädter Barockviertel Dresden.
 
   
    
    
    
    
    
    
   
   
    
   
    
    
    
   
   
   
   
    
   
 

Fotos: Uwe E. Nimmrichter
Unter dem Titel „tierisch niedlich und sooo zuckersüß“ präsentieren wir in der 22. Sonderausstellung Installation, Objekt, Plastik, Malerei & Grafik des 1954 in Nyborg (Dänemark) geborenen und seit 2008 in Berlin lebenden Künstlers Poul R. Weile. Der Künstler bricht klassische Konventionen und Grenzen zwischen den Gattungen. Sein vielfältiges Werk umfasst Plastik, Skulptur, Zeichnung, Grafik, Fotografie, Malerei bis hin zur Installation, Happening, Performance und Videokunst. Völlig unbefangen vermischt er diese differenten Ausdrucksformen innerhalb seiner Arbeit. Gebrauchsgegenstände, Kitsch und Elemente aus seinem privaten Leben bringt er in seine Kunst mit ein und schafft damit ganz neue Sichtweisen für den Rezipienten. Seine Stärke ist seine Vielfältigkeit, seine Spontanität und Unangepasstheit. Er malt und skizziert ganz klassisch, schafft Plastiken und Skulpturen, experimentiert multimedial, fügt Dinge zu Objekten und Installationen zusammen, performt und kommt so oft zu ungewöhnlichen, spannenden, interdisziplinären Arbeitsergebnissen. Poul R. Weile ist international renommiert und seit über 35 Jahren im Kunstbetrieb unterwegs. In Dänemark ist er mit zahlreichen Großplastiken im öffentlichen Raum, sowie in mehrere Museen und Sammlungen in Skandinavien vertreten. Er studierte von 1979 – 1985 an der Kunstakademie in Odense, Dänemark und kann auf Ausstellungen u.a. in Berlin, Salzburg, Linz, Odense, Kopenhagen, Krakau, Moskau, Peking und vielen anderen Orten verweisen. In Dresden wird eine Gesamtschau verschiedener Arbeiten aus die letzten Jahre zu sehen sein, die aber unbedingt als selbstständige Werke des Künstlers zu interpretieren sind.
Sind diese niedlich? Sind diese tierisch? Sind sie überhaupt zuckersüß? Ist es Kunst oder Kitsch? Ist es ernst gemeint? Ist es gar nur ein Spaß? Das Urteil darüber überlässt der Künstler den Besuchern…
 

...