2019

„1001 Funken“ zu Gast in der Volksbank Bautzen ROSINSKI anne / Papier-Collagen, Grafiken, Objekte

Wir präsentieren Anne Rosinski (Dresden) gemeinsam als ART-PARTNER in unserer Region
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Vernissage:    Donnerstag 25.04.2019 / ab 19:30 Uhr
Begrüßung: Herr Thomas Müller / Vorstand Volksbank Dresden-Bautzen eG
Musik: Georg Wettin / Kontrabassklarinette (Dresden)
Laudatio: Dieter Hoefer / Freier Kurator (Dresden)
Hauptfiliale Volksbank Bautzen, Goschwitzstrasse 25

„landschaft 01“ (Ausschnitt) / 2018 / Grafit auf Papier / 36 x 140 cm

„odeur“ (Ausschnitt) / 2018 / Grafit auf Papier / 103 x 87 cm

„graslandschaft “ (Ausschnitt) / 2018 / Grafit auf Papier / 87 x 103 cm
Fotos: Anne Rosisnki

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„under construction“ 33. Sonderausstellung GEYER thomas (Malerei) & PORCU sandro (Installationen, Objekte)

VIP-Preview:  Freitag 26.04.2019 / 20:00 Uhr (auf Einladung)
Einführung & Künstlinterviews: Hellfried Christoph (Galerie FLOX)
Richard Ebert / Saxophon (Dresden)
First Day:    Samsatg 27.04.2019 / ab 11:00 Uhr
der Künstler ist anwesend!
Last day :   Samstag 01.06.2019  / 11:00-18:00 Uhr
01097 Dresden, Obergraben 10 , im Neustädter Barockviertel Dresden
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Die Malerei von Thomas Geyer und die Objekte von Sandro Porcu sind „under construction“. Die Künstler sind auf ganz verschiedene Weise Meister im Zeigen und Verbergen. Oberflächengestalt und Tiefgründigkeit pendeln zwischen verschiedenen Wahrnehmungen und Deutungen.
Die Malerei von Thomas Geyer spielt mit dem Anschein von Wirklichkeit. Anhand der elementaren Natur – Landschaft, Mensch und Tier – schöpft die Malerei aus ihrem ureigenen Potenzial, hier sind Farbe und Form im direkten Dialog zu beobachten und Geyer macht dieses Urgesetz des Malens wieder bewusst. Tatsächlich sichtbar ist auf den Leinwänden jedoch nur das Wenige, was der permanente Dämmerungszustand preisgibt. Die mystisch magische Dramatik bietet dem Betrachter Anlässe zu Ahnungen, zu Konkretisierungen und zur freien Denkbewegung.
Die Objekte von Sandro Porcu konfrontieren mit dem Unerwarteten: hyperrealistische Menschenfiguren, tödlich kombinierte Gebrauchsgegenstände oder scheinbar profane Kisten mit unklarem Inhalt. Sie provozieren nicht durch ihr So-Sein wie ready mades, sondern gehen in der Metamorphose vom Gegenstand zum Kunstding durch diverse Filter; den des Absurden, des Humors, der Trauer oder der Empörung. Und jedes ist ein Kommentar zum status quo der schönen neuen Welt.
Der Betrachter wird den Werken beider Künstler mit Staunen und Neugier begegnen und ist eingeladen, sich verführen zu lassen und den Blick scharf zu stellen auf Substanz und Dimension von zwei spannenden Werkkomplexen.
Autorin: Dr. Tina Simon (Leipzig)

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„still-LEBEN II“ 32. Sonderausstellung / Gruppenausstellung / Malerei, Grafik, Fotografie, Plastik, Skulptur, Objekt

Kooperation mit dem Oberlausitzer Kunstverein / Regionalgruppe Löbau und dem Friese e.V. Kirschau
Vernissage:  Sonntag, 24.03.2019 / 15:00 Uhr
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Last Day:    Sonntag 12.05.2019 / 14:00-18:00 Uhr
02681 Kirschau, Friesestraße 31, Im Kunstquartier „Im Friese“ Kirschau
      
      
Fotos: Künstler
Mit der 32. Sonderausstellung unter dem Titel „still-LEBEN II“ präsentiert die Galerie FLOX 56 Künstlerinnen und Künstler regional sowie überregional mit insgesamt 116 Arbeiten. Die Ausstellenden sind sowohl Autodidakten, erfahrene Absolventen von Kunsthochschulen, sogenannte gestandenen  Künstler, Schüler wie auch in anderen Berufsfeldern tätig. Die Ausstellung wird ab dem 24.03.2019 in den Räumen der Galerie in der ehemaligen Textilfabrik VEGRO in Kirschau zu sehen sein. Damit nimmt ein wichtiges Vorhaben von Galerieleiter Hellfried Christoph und Inhaber Karl Dominik Gestalt an: Die FLOX ArtFactory – in denen Künstler gefördert werden und sich der Öffentlichkeit in einem professionellen Umfeld, sowie gemeinsam mit professionellen Künstlern  präsentieren können. Hinzu kommt der Gedanke der Vernetzung von Kreativen und Rezipienten untereinander.
Mit der Zusammenstellung der ausgewählten Arbeiten wollen wir der Interpretation des Themas einen keine Grenzen setzen. Die Doppeldeutigkeit im Titel lässt sowohl traditionelle wie auch völlige andersartige  Auslegungen zu. So ist eine spannende, ungewöhnliche und die Rezipienten durchaus fordernde Ausstellung zu erwarten.
Die 32. Sonderausstellung der FLOX ArtFactory ist der Auftakt für zukünftige Projekte mit Kooperationspartnern aus der Region und darüber hinaus.
    

     
   
   

   

   

    

Fotos: Galerie  FLOX
 

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„winterreise“ 31. Sonderausstellung / ZAKHAROV g. alexander / Malerei, Grafik

VIP-Preview:  Freitag 01.03.2019 / 20:00 Uhr (auf Einladung)
Einführung/Künstlerinterview geführt von Dr. Jörg Bockow (Public Relations / Münster)
Musikalische Umrahmung / Short-Concert mit Olga Nowikowa / Piano & Lars Födisch / Kontrabass (beide Dresden)
First day:    Samstag 02.03.2019 / ab 11:00 Uhr
der Künstler ist anwesend!
Last day:    VERLÄNGERT bis Samstag 20.04.2019  / geöffnet ab 11:00 Uhr
01097 Dresden, Obergraben 10 , im Neustädter Barockviertel Dresden
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Fotos: Alexander G. Zakharov

     

    
 

    

Fotos: Uwe E. Nimmrichter, www.projektn2.de  & Galerie FLOX
Der Himmel ist nebelverhangen. Grau in Grau ist die Landschaft – verloren vor einem unendlich weiten Horizont. Leise rieselt der Schnee. Die Palette des Malers birgt schier unglaubliche Schattierungen von Weiß. Strommasten stehen wie bizarre Mahnmale, strecken ihre Arme hilfesuchend in die Ferne. Menschen stapfen unverdrossen einer ungewissen Zukunft entgegen. „Winterreise“ nennt Maler Alexander G. Zakharov seinen aktuellen Gemälde-zyklus. Ohne explizit darauf Bezug zu nehmen, knüpft Zakharov kongenial an die Motive der „Winterreise“, dem großen Liederzyklus von Franz Schubert an. Melancholie scheint wohl ein zutiefst menschlicher, von territorialen Grenzen und zu allen Zeiten unabhängiger Seelenzustand zu sein.  Der, wenn dauerhaft präsent durchaus weit ins Schattenreich bis hin zum Tode führen kann. Der aber auch, als temporäre Phase durchaus das Potential zum Innehalten, zum Reflektieren bis hin zum unendlichen Träumen hat. So ist es auch bei Zakharov – die immer-währende Suche des Menschen nach Sinn, Heimat und Glück, die sich in dessen Bildern Bahn bricht. Landschaften werden zu Seelenbildern so als hätten Otto Modersohn oder der norwegischen Maler Edvard Munch mit seiner Schwermut Pate gestanden. Die Kälte, die aus diesen Gemälden auf den Betrachter überspringt, die Weite der Horizonte, die Einsamkeit der schwarzen Gestalten, die Monochromie des Grau durchdringen einen buchstäblich bis auf die Knochen. Das Herz ist schwer von lauter Sehnsucht, sucht das Licht.  „Malen, das ist etwas, das aus mir herauskommt. Ich bin Werkzeug, wie Pinsel, Spachtel, Schaber, Ritzer sind auch meine Arme Werkzeug“, sagt der Künstler. „Es malt mich. Ich muss malen! Es macht mich malend, es wird in mir gemalt, so malt es mich.“ Alexander G. Zakharov wurde am 19. Juni 1957 in Kiew/Ukraine als Sohn russischer Eltern geboren. Eine Ausstellung führt ihn nach Deutschland, wo er der Liebe wegen seit über 20 Jahren lebt und arbeitet. Alexander G. Zakharov hat bereits in vielen namhaften Galerien auf der ganzen Welt ausgestellt – unter anderem in Chicago, Singapur, Paris, Zürich, Trelleborg, Dubai und New York.
Autoren: Dr.Jörg Bockow (Münster), Hellfried Christoph (Dresden)
 

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