2019

„nachtHELL“ 38. Sonderausstellung / REITSPERGER otto (Fotografie) & KALLWEIT nando (Plastik, Skulptur)

VIP-Preview:  Freitag 29.11.2019 / 20:00 Uhr (nur auf Einladung)
Einführungen/ Interview: Helllfried Christoph (Galerie FLOX)
Musikalische Begleitung: Sarah Christ / Harfe (Solo-Harfenistin, Dresden)
First Day:    Samstag 30.11.2019 / ab 11:00 Uhr
Last day :   Samstag 11.01.2020  / geöffnet ab 11:00 Uhr
01097 Dresden, Obergraben 10 , im Neustädter Barockviertel Dresden
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Der für diese Ausstellung genutzte Titel „NACHThell“ bildet sich aus zwei sehr alltäglichen Worten und wird als Zusammensetzung dem Schaffen sowohl dem Fotografen wie auch dem Bildhauer gerecht. Beide ausstellenden Künstler, der in Salzburg geborene und in Leipzig sowie Berlin lebende Otto Reitsperger sowie der Bildhauer Nando Kallweit aus Badow bei Schwerin, gehen diesem Thema , jeder auf seine unverwechselbare Weise, nach. Es ist die Ausstellung zweier Künstler und Kunststile, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnte.
Auf der einen Seite Otto Reistperger mit seinen in sich ruhenden, langzeitbelichteten Fotoaufnahmen, die an Malerei erinnern – seine behutsame, leise Erzählweise, seine konsequente 1/3 auf 2/3 durchgehenden Horizontlinien – Realismus und Abstraktion pur zugleich. Dafür reiste der Künstler um die ganze Welt um im magischen Mondlicht letztendlich doch möglicherweise beweisen zu können – es ist alles eine Welt. Otto Reistperger hat sowohl an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien wie noch später an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in  Leipzig studiert.
Auf der anderen Seite ist Nando Kallweit der künstlerische Gegenpol. Er verschafft der Ausstellung mit seinen Bronzeplastiken und geschwärzten Eiche-Skulpturen, in der für ihn unverwechselbaren klassischen Ästhetik, genau den Spannungsbogen, den diese benötigt. Durch die unausweichliche Drei-Dimensionalität bekommen die Fotos quasi Besuch. Die Figuren selbst sind stets ganz konkret, ohen aufdringlich zu sein, sind da und ordnen sich auch gleichzeitig unter. Kallweit ist begnadeter Autodidakt und weltweit mit eigenen Ausstellungen und auf Kunstmessen präsent, so unter anderem in New York, Los Angeles, London und Cannes. Speziell für die 38. Sonderausstellung in der Galerie FLOX hat er mehrere Arbeiten geschaffen und werden in Dresden erstmals gezeigt. Damit setzt sich mit dieser Ausstellung eine schon lange anhaltende, erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Galerie und dem Künstler fort.
© Hellfried Christoph (August 2019)

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Portfolio 2019/III und Gäste

AVRAM anamaria (RUM)  •  CHRISTOPH kathrin (DE)  •   DIEDERICHS jörn (DE)  •  GEYER thomas (DE)  •  GILLE sighard (DE)  •  JURK k. nina (DE)  • KALLWEIT  nando (DE) •   LEWIS steve (US)  •  PORCU sandro (IT)  •  TIEPELMANN johannes (DE)   •  TOMASI MÜNTZ julia (DE)  •  SWYSEN mark (BE)  •   VOERKEL hendrik (DE)   •  WEINIG roman  (DE)  •  WOHLFARTH tina  (DE)  •  ZAKHAROV g. alexander (DE/RU) 
ab 09.10. bis 23.11.2019

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Fotos: Galerie FLOX
Zwischen den Sonderausstellungen präsentieren wir die durch uns vertretenen Künstlerinnen und Künstler sowie Gastpositionen mit neuen und/oder typischen Arbeiten.  Zu sehen ist mit Malerei, Grafik, Zeichnung, Skulptur und Objekt – fast die komplette Bandbreite zeitgenössischer Kunst. Die teilweise sehr gegensätzlichen Arbeiten der Künstler werden in einen räumlichen Kontext gestellt und erzeugen so einen inhaltlichen Spannungsbogen. Dadurch entstehen für den Betrachter Assoziationsfreiräume, Möglichkeiten zu nächsten gedanklichen Schritten.

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„need a new drug?“ 37. Sonderausstellung / POLLAK jens (Malerei, Grafik, Fotografie & Objekt)

POLLAK jens  
Vernissage:  Freitag, 25.10.2019 / 20:00 Uhr
Einführung & Künstlergespräch: Hellfried Christoph (Galerie FLOX Dresden)
Musik:  Xtreme Drum (Bischofswerda) & DJ Mac (Eastclub) 
First Day:    Samstag, 26.10.2019 / 14:00-18:00 Uhr
Last Day und Finissage:   Sonntag, 12.01.2020  / 14:00-18:00 Uhr / Talk & Glühwein
02681 Kirschau, Friesestr. 31 , in der FLOX Art-Factory

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Der Ausstellende wird im kleinen Ausstellungsraum in der FLOX Art-Factory Kirschau seine neuesten Arbeiten, dem sicher gespannten Publikum, darbieten. In gewohnt provokativer, farbintensiver  aber stets sinnlicher Art und Weise, der Popart weiter huldigend, gelingen Jens Pollak erneut erstaunliche Ergebnisse. Als Überraschungen – neu Landschaften, was laut eigener Aussage des Künstlers früher nie denkbar war. Den Besucher wird es in der Mehrzahl sicher erfreuen. Die Ausstellung lädt durch seine Intensität auch gern zum Wiederkommen ein. Wie gewohnt, gibt die Fabrikarchitektur des Friese für die präsentierte zeitgenössische Kunst mehr als einen würdigen Ausstellungsrahmen.

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„dialoge & kontraste“ 36. Sonderausstellung / WETZEL christoph (Zeichnungen) & von KEYSERLING sorina (Plastiken)

VIP-Preview:  Freitag 06.09.2019 / 20:00 Uhr (nur auf Einladung)
Einführungen: Dr. Tina Simon (Publizistin, Leipzig)
                     Prof. Harald Marx (Dresden)
Musikalische Begleitung: Katharina Müller / Harfe (Dresden)
First Day:    Samstag 07.09.2019 / ab 11:00 Uhr
Last day :   Samstag 05.10.2019  / geöffnet ab 11:00 Uhr
01097 Dresden, Obergraben 10 , im Neustädter Barockviertel Dresden
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Die Ausstellung wird getragen von der Stille der gezeigten monochromen Zeichnungen – eröffnet so einen Dialog mit den Plastiken in Terracotta, Bronze oder Gips und erzählt auf eindrucksvolle Weise, in einer heute wenig anzutreffenden, wohltuenden leisen Art, von menschlichen Begegnungen.
Christoph Wetzel, der Ältere, bekannt durch seine an Alten Meistern geschulten Gemälde, aber auch durch die Kuppelgemälde in der Dresdener Frauenkirche, stellt hier ausschließlich Zeichnungen vor, die mal mit Heftigkeit, mal mit behutsamer Einfühlsamkeit, menschlichen Schicksalen in Porträts und Akten nachspüren.
Sorina von Keyserling, die Jüngere, zeigt in konsequenter Tradition klassischer Vorbilder Bildnisse und Akte, die den Bogen, von stiller Strenge bis hin zu erregten plastischen Strukturen spannt und das mit großer emotionaler Nähe sowie unbeirrt von allen modernistischen Experimenten.
In Achtung vor dem gelebten Leben des Gegenübers eint beide Künstler das Zwiegespräch in der Ebenbürtigkeit von Graphit und Kreide mit Bronze und Ton.
Sorina von Keyserling und Christoph Wetzel stellen in dieser Konstellation erstmalig in Dresden gemeinsam aus. Sie als Betrachter sind eingeladen, sich einzulassen auf Dialog und Ausdrucksweise zweier Schaffensausschnitte, als solche, die mit den Augen diesem Zwiegespräch zuhören.
© Christoph Wetzel / Hellfried Christoph (Juli 2019)

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„twentynine palms“ 35. Sonderausstellung / CHRISTIANS thomas (Grafik & Installation), CHRISTOPH kathrin (Malerei & Collage) & HÖRNIG stephan (Malerei & Objekt)

CHRISTIANS thomas · CHRISTOPH kathrin · HÖRNIG stephan  
Vernissage:  Freitag, 23.08.2019 / 20:00 Uhr
Einführung: Hellfried Christoph (Galerie FLOX)
Musikalische Umrahmung: Anne Großhäuser, Gesang & Richard Fuhramnn, Gitarre (beide Dresden), anschließend im Short-Konzert 
First Day:    Samstag, 24.08.2019 / 14:00-18:00 Uhr
Last Day und Finissage:   Sonntag, 13.10.2019  / 14:00-18:00 Uhr
Gesprächsrunde zum Thema & Performance
02681 Kirschau, Friesestr. 31 , in der FLOX Art-Factory

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Die Ausstellenden werden im kleinen Ausstellungsraum in der FLOX Art-Factory Kirschau ihren Arbeitsstand zu „Beziehungsuntersuchungen“ aufzeigen. Es ist eine ergebnisoffene, „unfertige“ Ausstellung, das erste work-in-progress-project in der FLOX Art-Factory. Die Ausstellung wird durch im Ausstellungszeitraum entstehende Arbeiten ergänzt und sich dadurch ständig verändern. Die drei Künstler untersuchen gemeinsam das Thema, gehen aufeinander ein, lassen sich inspirieren, um letztendlich jeder für sich ein neues Werk zu schöpfen. Sie als die Betrachter werden auf die unterschiedlichste Weise gefordert sein – teilweise ungewohnte Seherlebnisse erwarten Sie. Das Konzept lädt zum Wiederkommen ein. Wie gewohnt, gibt die Fabrikarchitektur des Friese für die präsentierte zeitgenössische Kunst mehr als einen würdigen Ausstellungsrahmen.

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„schattenseiten-LEBEN“ 34. Sonderausstellung / Gruppenausstellung / Art Brut, Malerei, Installation

Kooperation mit dem dem Verein für Kunst, Kultur und Umwelt im sächsischen Dreiländereck e.V. Kirschau
Vernissage:  Samstag 25.05.2019 / 20:00 Uhr / Einlass 19:00 Uhr
.                  Tanz-Peformance TanzArt Kirschau
.                  Laudatio Interview Hellfried Christoph (Galerie FLOX Dresden)
SOLO – Sonderkonzert Eric Fish ab ca. 20:45 Uhr Tickets unter http://schattenseiten-leben.de
Last Day:    Sonntag 07.07.2019 / 14:00-18:00 Uhr
02681 Kirschau, Friesestraße 31, Im Kunstquartier „Im Friese“ Kirschau

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Fotos: Uwe Nimmrichter
Unter diesem Ausstellungstitel präsentiert die Galerie FLOX in Ihren Räumen in Kirschau die 34. Sonderausstellung, eine 3er-  Künstlergruppe bestehend aus Eric Fish mit „Naiver Liedermalerei“, Ute Näser ebenfalls mit Malerei und als künstlerischen Kontrapunkt Thomas Christinas mit einer vor Ort entwickelten Installation.
Damit wird erstmalig eine gesamte Ausstellung bei FLOX der Kunstrichtung Art brut gewidmet. Diese entweder unbekannte oder wenig beachtete Kunstrichtung vereint Kunstschaffende von autodidaktischen Laien, auch Kindern, Menschen mit einer psychischen Erkrankung oder einer geistigen Behinderung. Die Bezeichnung ging vom französischen Maler Jean Dubuffet aus, der sich eingehend mit einer naiven und antiakademischen Ästhetik beschäftigte. Art brut, auch „rohe Kunst“ genannt, beschreibt eine Kunst jenseits jeglicher etablierten Formen und Strömungen. Sie speist sie sich oft bewusst oder unbewusst aus einem therapeutischen Ansatz heraus. Die Ergebnisse sind in den meisten Fällen spontane, situative Arbeitsergebnisse, meistens mit sehr hoher Intensität und extrem emotional aufgeladen. Für die Kunstschaffenden stellt diese Möglichkeit durchaus eine „Ventilfunktion“ dar. Gleichfalls wird so Öffentlichkeit erzielt, die stellvertretend für andere Betroffene spricht. Und dem Rezipienten können sich neben dem rein ästhetischen Seherlebnis, Zugänge zu Innenwelten auftun, die sowohl persönlich wie auch gesellschaftlich verdrängt werden. Zu nennen sind Thematiken wie Melancholie, Trauer, Depression, bis hin zum Suizid.
Für Eric Fish, dem Liedermacher, Sänger und Frontmann der Folk-Metal-Band Subway to Sally, sind seine Arbeiten „zusätzliche Strophen“ zu seinen Songs, stellen so spannende Übergänge vom Hören zum Sehen dar. In der Ausstellung werden die Besucher die Möglichkeit haben per Audiosystem die Songs zu einigen Bildern beim Betrachten zu hören. Als Einmaligkeit wird bei dieser Ausstellung zu Werken von Eric Fish und Ute Näser eine Audiodeskription (Übersetzung) für Blinde erarbeitet. Damit wird ein barrierefreier Zugang auch für Sehbehinderte möglich. Danke dafür der blinden Hörfilmautorin und Sängerin Johanna Krins, Frontfrau der Band „Bannkreis“.
Die Ausstellung selbst ist Bestandteil des vom 10.05. -05.07.2019 stattfindenden Projektes „Schattenseiten -LEBEN“ unter Leitung von Uwe Nimmrichter und dem Verein für Kunst, Kultur und Umwelt im sächsischen Dreiländereck e.V. (weitere Infos gern unter www.schattenseiten-leben.de).
Die Vernissage, incl. Solo-Sonderkonzert Eric Fish, findet am Samstag, dem 25.05.2019 um 20:00 Uhr statt. Die Ausstellung ist einschließlich bis 05.07.2019 im Friese Kirschau zu sehen.

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„under construction“ 33. Sonderausstellung GEYER thomas (Malerei) & PORCU sandro (Installationen, Objekte)

VIP-Preview:  Freitag 26.04.2019 / 20:00 Uhr (auf Einladung)
Einführung & Künstlinterviews: Hellfried Christoph (Galerie FLOX)
Richard Ebert / Saxophon (Dresden)
First Day:    Samstag 27.04.2019 / ab 11:00 Uhr
der Künstler ist anwesend!
Last day :   VERLÄNGERT bis Samstag 29.06.2019  / geöffnet ab 11:00 Uhr
Finissage:  Samsatg 29.06.2019 / 20:00 Uhr (auf Einladung)
01097 Dresden, Obergraben 10 , im Neustädter Barockviertel Dresden
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Die Malerei von Thomas Geyer und die Objekte von Sandro Porcu sind „under construction“. Die Künstler sind auf ganz verschiedene Weise Meister im Zeigen und Verbergen. Oberflächengestalt und Tiefgründigkeit pendeln zwischen verschiedenen Wahrnehmungen und Deutungen.
Die Malerei von Thomas Geyer spielt mit dem Anschein von Wirklichkeit. Anhand der elementaren Natur – Landschaft, Mensch und Tier – schöpft die Malerei aus ihrem ureigenen Potenzial, hier sind Farbe und Form im direkten Dialog zu beobachten und Geyer macht dieses Urgesetz des Malens wieder bewusst. Tatsächlich sichtbar ist auf den Leinwänden jedoch nur das Wenige, was der permanente Dämmerungszustand preisgibt. Die mystisch magische Dramatik bietet dem Betrachter Anlässe zu Ahnungen, zu Konkretisierungen und zur freien Denkbewegung.
Die Objekte von Sandro Porcu konfrontieren mit dem Unerwarteten: hyperrealistische Menschenfiguren, tödlich kombinierte Gebrauchsgegenstände oder scheinbar profane Kisten mit unklarem Inhalt. Sie provozieren nicht durch ihr So-Sein wie ready mades, sondern gehen in der Metamorphose vom Gegenstand zum Kunstding durch diverse Filter; den des Absurden, des Humors, der Trauer oder der Empörung. Und jedes ist ein Kommentar zum status quo der schönen neuen Welt.
Der Betrachter wird den Werken beider Künstler mit Staunen und Neugier begegnen und ist eingeladen, sich verführen zu lassen und den Blick scharf zu stellen auf Substanz und Dimension von zwei spannenden Werkkomplexen.
Autorin: Dr. Tina Simon (Leipzig)
 
 
 
   
     
   

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„still-LEBEN II“ 32. Sonderausstellung / Gruppenausstellung / Malerei, Grafik, Fotografie, Plastik, Skulptur, Objekt

Kooperation mit dem Oberlausitzer Kunstverein / Regionalgruppe Löbau und dem Friese e.V. Kirschau
Vernissage:  Sonntag, 24.03.2019 / 15:00 Uhr
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Last Day:    Sonntag 12.05.2019 / 14:00-18:00 Uhr
02681 Kirschau, Friesestraße 31, Im Kunstquartier „Im Friese“ Kirschau

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Fotos: Künstler
Mit der 32. Sonderausstellung unter dem Titel „still-LEBEN II“ präsentiert die Galerie FLOX 56 Künstlerinnen und Künstler regional sowie überregional mit insgesamt 116 Arbeiten. Die Ausstellenden sind sowohl Autodidakten, erfahrene Absolventen von Kunsthochschulen, sogenannte gestandenen  Künstler, Schüler wie auch in anderen Berufsfeldern tätig. Die Ausstellung wird ab dem 24.03.2019 in den Räumen der Galerie in der ehemaligen Textilfabrik VEGRO in Kirschau zu sehen sein. Damit nimmt ein wichtiges Vorhaben von Galerieleiter Hellfried Christoph und Inhaber Karl Dominik Gestalt an: Die FLOX ArtFactory – in denen Künstler gefördert werden und sich der Öffentlichkeit in einem professionellen Umfeld, sowie gemeinsam mit professionellen Künstlern  präsentieren können. Hinzu kommt der Gedanke der Vernetzung von Kreativen und Rezipienten untereinander.
Mit der Zusammenstellung der ausgewählten Arbeiten wollen wir der Interpretation des Themas keine Grenzen setzen. Die Doppeldeutigkeit im Titel lässt sowohl traditionelle wie auch völlige andersartige  Auslegungen zu. So ist eine spannende, ungewöhnliche und die Rezipienten durchaus fordernde Ausstellung zu erwarten.
Die 32. Sonderausstellung der FLOX ArtFactory ist der Auftakt für zukünftige Projekte mit Kooperationspartnern aus der Region und darüber hinaus.

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„winterreise“ 31. Sonderausstellung / ZAKHAROV g. alexander / Malerei, Grafik

VIP-Preview:  Freitag 01.03.2019 / 20:00 Uhr (auf Einladung)
Einführung/Künstlerinterview geführt von Dr. Jörg Bockow (Public Relations / Münster)
Musikalische Umrahmung / Short-Concert mit Olga Nowikowa / Piano & Lars Födisch / Kontrabass (beide Dresden)
First day:    Samstag 02.03.2019 / ab 11:00 Uhr
der Künstler ist anwesend!
Last day:    VERLÄNGERT bis Samstag 20.04.2019  / geöffnet ab 11:00 Uhr
01097 Dresden, Obergraben 10 , im Neustädter Barockviertel Dresden
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Fotos: Alexander G. Zakharov

     

    
 

    

Fotos: Uwe E. Nimmrichter, www.projektn2.de  & Galerie FLOX
Der Himmel ist nebelverhangen. Grau in Grau ist die Landschaft – verloren vor einem unendlich weiten Horizont. Leise rieselt der Schnee. Die Palette des Malers birgt schier unglaubliche Schattierungen von Weiß. Strommasten stehen wie bizarre Mahnmale, strecken ihre Arme hilfesuchend in die Ferne. Menschen stapfen unverdrossen einer ungewissen Zukunft entgegen. „Winterreise“ nennt Maler Alexander G. Zakharov seinen aktuellen Gemälde-zyklus. Ohne explizit darauf Bezug zu nehmen, knüpft Zakharov kongenial an die Motive der „Winterreise“, dem großen Liederzyklus von Franz Schubert an. Melancholie scheint wohl ein zutiefst menschlicher, von territorialen Grenzen und zu allen Zeiten unabhängiger Seelenzustand zu sein.  Der, wenn dauerhaft präsent durchaus weit ins Schattenreich bis hin zum Tode führen kann. Der aber auch, als temporäre Phase durchaus das Potential zum Innehalten, zum Reflektieren bis hin zum unendlichen Träumen hat. So ist es auch bei Zakharov – die immer-währende Suche des Menschen nach Sinn, Heimat und Glück, die sich in dessen Bildern Bahn bricht. Landschaften werden zu Seelenbildern so als hätten Otto Modersohn oder der norwegischen Maler Edvard Munch mit seiner Schwermut Pate gestanden. Die Kälte, die aus diesen Gemälden auf den Betrachter überspringt, die Weite der Horizonte, die Einsamkeit der schwarzen Gestalten, die Monochromie des Grau durchdringen einen buchstäblich bis auf die Knochen. Das Herz ist schwer von lauter Sehnsucht, sucht das Licht.  „Malen, das ist etwas, das aus mir herauskommt. Ich bin Werkzeug, wie Pinsel, Spachtel, Schaber, Ritzer sind auch meine Arme Werkzeug“, sagt der Künstler. „Es malt mich. Ich muss malen! Es macht mich malend, es wird in mir gemalt, so malt es mich.“ Alexander G. Zakharov wurde am 19. Juni 1957 in Kiew/Ukraine als Sohn russischer Eltern geboren. Eine Ausstellung führt ihn nach Deutschland, wo er der Liebe wegen seit über 20 Jahren lebt und arbeitet. Alexander G. Zakharov hat bereits in vielen namhaften Galerien auf der ganzen Welt ausgestellt – unter anderem in Chicago, Singapur, Paris, Zürich, Trelleborg, Dubai und New York.
Autoren: Dr.Jörg Bockow (Münster), Hellfried Christoph (Dresden)
 

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